7" Rezension

Teenage Love Guns vs. And Now Run Split

Da ist er also, mein erster, zur freien Verfügung stehender 7zoller, der in meinem Briefkasten gelandet ist. Bisher hab ich die natürlich alle käuflich erworben 🙂 Die Teenage Love Guns haben es wahr gemacht und das Teil auf die beschwerliche Reise von Hannover nach Erfurt geschickt.
Als erstes muss ich mal sagen, dass der Layouter SmallTownTimo für das Cover ein Lob verdient hat, gefällt mir sehr gut!
Zum Audioteil: auf beiden Seiten gibt es fixen Straight-in-die-Gusche-Punkrock mit ordentlich Streetpunk-Breitseite. Teenage Love Guns haben ganze Arbeit geleistet und sind seit ihrer 10″ noch ein ganzes Stück knackiger und ausgefeilter geworden. Hier mal ein Tüpfelchen und dort mal ein ‚i‘, aber ohne den Passus schnörkellos zu verlieren. Find ich deshalb aber auch interessanter als And Now Run. Liegt auch sicher daran, dass ich mit TLG-Drummer Fettsau Tom schon einmal in der selben Räumlichkeit an einer Plörre genippt habe und deshalb mir die Herren auch etwas länger bekannt sind. Außerdem gehen mir beim namedropping Kapellen wie die Bouncing Souls, Bombshell Rocks oder Voice Of A Generation durch den Kopf. Ach ja, der eine Schlagzeug-Part vom Opener „Dead Men Army“ erinnert mich doch verdammt an das Gezähle der UK Subs bei „Stranglehold“. „One two three, Four five six, Gotta do a dance and it goes like this“ Wer geht mit?
Zu And Now Run aus Neuss. Noch viel direkter als TLG, um nicht zu sagen ähem einfacher. Was das jetzt aber nicht schlecht macht. Es wird auf das wesentliche reduziert, eben irgendwie noch schnörkelloser und mit herrlich angepisster Krächze. RKL lassen grüßen! Skate and now run!

Praktisches Gimmick: im Cover steckt noch ein Bierdeckel mit dem Cover-Artwork. So, Schluss jetzt mit dem Geschwafel, Plörre auf und nochmal um- & aufdrehen!

Zuschlagen oder wenigstens die Shows besuchen, lohnt sich!

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