7" Rezension

Coconut Kings – Lost & Thirsty in Palookaville


Stellt Euch vor, Ihr werdet verfolgt, weil Ihr ein Riesenhaufen Scheiße gebaut habt. Die Bullen, 2-3 gehörnte Ehemänner, eine Bande abgefuckter Drogendealer und ein irrer Psychopath sind hinter Dir her. Aber Du bist nicht allein, denn Du hast die heißeste Braut des Planeten dabei, ihr seid so ineinander verschossen, dass ihr nicht voneinander lassen könnt. Aber dafür ist im Moment keine Zeit, denn ihr seid ja auf der Flucht. Und diese Flucht treibt Euch in diese versiffte und zugeräucherte Bar in New Orleans im Mardi Gras! Und dort spielt diese Band, die Coconut Kings. Nein die spielen nicht nur, sie treiben sich selbst und allen Anwesenden den Teufel aus dem Leib. Auch ihr beide seid sofort fasziniert und taucht ein, in ein Meer aus zuckenden, tanzenden Körpern und gebt Euch diesem Exorzismus völlig hin! Nein, Tanzen kann man das nicht mehr nennen, es ist der pure, unbändige Trieb. Er ist wild, rauh, animalisch. Ja genau dieses Bild oder Filmplot kam mir in den Sinn, als ich diesen 7zoller das erste Mal hörte. Und wieder ein ganz großer Wurf aus dem Hause Off Label Records. Schon die erste Platte aus dem Promopäckchen hat mich umgehauen, diese hier tut es wieder. Gibt’s DJs, die nur so was auflegen? Also so urbanen RnB, Blues, Bluegrass, Jazz ohne Schnörkel und mit viel Whiskey? Ich hätte da Bock drauf, oder am besten gleich die Coconut Kings live. Ich glaube, ich werde mich in den Off Label Records Sound verlieben. Ganz großes Kino aus der Schweiz!


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2 Gedanken zu „Coconut Kings – Lost & Thirsty in Palookaville

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