7" Rezension

Iron Chic – Ys


Die New Yorker Iron Chic sind bei mir lange Zeit nur nebenbei als Hot-Water-Music-Klone eher stiefmütterlich behandelt worden. Zu Unrecht! Aufmerksam wurde ich dann, als die V-Prominente Victoria van Violence Iron Chic´s „Every town has an Elm Street“ als Untermalung für ihren veganen Supermarkt-Einkaufsguide nutzte. „Das kenn ich doch“, kam aber gar nicht drauf. Also Shazam angeschmissen und war überrascht! Näher mit beschäftigt, die beiden hervorragenden Alben zugelegt und war verliebt. So hinreißende Hymnen!
Als sie dann noch auf der „Spooky Action EP“ sich meines Lieblings-Ramones-Hits „Bonzo goes to Bitburg“ annahmen, war alles zu spät!
Nun sind sie im September nach Down Under für einige Dates geflogen und haben dieses gute Stück hier beim Melbourner Poison City Records rausgebracht. Wie erwartet zwei großartige Songs, wieder sehr hymnenhaft, satte Chöre & auch wieder ein Cover einer klassischen Ami-Punkband. Diesmal „Dog Byte“ von den Dead Kennedys, auch wie „Bonzo goes to Bitburg“ ein nicht ganz so großer Hit besagter Bands.
Leider versteh ich nicht so richtig, um was es in den Songs geht, da auch kein Textblatt dabei ist. „Ys“ ist ja an sich als Titel schon sehr kryptisch, bei „The Dreaming And The Waking World“ könnte man sich aus dem Titel noch was zusammenreimen. Ein paar Fetzen versteh ich ja, aber eben nicht alles. Deshalb interpretier ich da jetzt nix rein.
Ansonsten sag ich aber zugreifen! Cooles Teil! Auch ganz amüsant sind die Anzeigen auf der Rückseite für künstliche Kotze oder Comic-Malkurse. Denk mal, die sind aus irgendwelchen alten Comics oder Schmierheftchen geklaut.

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